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Vorübergehend weniger Flüge auf einigen Regionalstrecken

Um das Angebot an die Nachfrage anzupassen, werden ab dem 1. Dezember auf einigen Regionalstrecken einige Flüge weniger angeboten. Dies gilt für einige Strecken auf den Lofoten, im Helgeland, im Trøndelag und in Westnorwegen und ist vorübergehend. Ziel ist es, das Angebot während der Wintersaison an die Nachfrage anzupassen, die aufgrund der Covid-19-Situation voraussichtlich niedriger sein wird als in den Vorjahren.

– Die außergewöhnliche Situation, in der wir uns befinden, hat erhebliche Konsequenzen für die gesamte Gesellschaft und trifft den Verkehrssektor besonders hart. Daher müssen einige Anpassungen vorgenommen werden, um das Angebot an die Nachfrage in einigen FOT-Angebotsabschnitten anzupassen. Das Flugangebot wird weiterhin gut sein, und wir werden gemeinsam mit dem Betreiber kontinuierlich die Notwendigkeit prüfen, zu normalen Streckenangeboten zurückzukehren, sagt Verkehrsminister Knut Arild Hareide.

Zwischen März und Juli gab es vorübergehend eine starke Reduzierung der FOT-Strecken im ganzen Land. Seit dem 1. Juli 2020 gibt es auf den sogenannten FOT-Strecken ein gewöhnliches Streckenangebot. FOT-Strecken (Verpflichtung zur Erbringung öffentlicher Dienstleistungen) sind Flugstrecken, auf denen die Behörden nach dem Wettbewerb eine Gebühr für einen Betreiber zahlen, um die Strecke gemäß den festgelegten Anforderungen zu betreiben.

Nach dem Ende der Sommersaison ist die Nachfrage nach Flügen geringer als in einem normalen Jahr, und die Kapazität der FOT-Strecken ist höher als angemessen. Es wird erwartet, dass diese Situation auch im Winter anhält. Gleichmäßig ist die Auslastung der FOT-Strecken um 20 Prozent niedriger als zur gleichen Zeit des Vorjahres. Von Juli bis September 2020 war auf den betreffenden Strecken eine Auslastung zwischen 29 und 59 Prozent zu verzeichnen. Die Auslastung ist nicht unbedingt gleichmäßig auf die verschiedenen Abfahrten verteilt. Die Nachfrage nach Flügen ist bei Urlaubern am stärksten gesunken.

– Die Menschen reisen weniger als zuvor, und das scheint leider eine Weile zu dauern. Wir wollen keine leeren Flugzeuge in der Luft haben, und auf der Grundlage von Vorschlägen von Widerøe sind wir zu dem Schluss gekommen, dass auf einigen Strecken eine Reduzierung erforderlich ist. Diese Routen werden an Wochentagen noch mehrere tägliche Abfahrten haben, sagt Hareide.

Patientenreisen und Weihnachtsverkehr werden erledigt
Die Anpassung erfolgt nur auf Strecken, auf denen grundsätzlich ein Angebot mit einer relativ hohen Anzahl täglicher Abfahrten vorliegt, und es sind die Abfahrten mit der geringsten Nachfrage, die bisher gekürzt wurden. Dies gilt hauptsächlich für Abflüge mitten am Tag. Das Ministerium hat einen engen Dialog mit Helse Nord, und die Patientenreisebedürfnisse in Nordnorwegen wurden mit dieser Änderung berücksichtigt. Es wird genügend Kapazität geben, um den Weihnachtsverkehr zu bewältigen, und der Betreiber wird die notwendigen Anpassungen vornehmen, um diese Überlegung zu berücksichtigen.

Die folgende Tabelle zeigt die Anzahl der Abflüge ab dem 1. Dezember 2020 auf den betroffenen Strecken, wobei die normale Anzahl der Abfahrten in Klammern angegeben ist.

Die Änderungen werden voraussichtlich während der gesamten Wintersaison anhalten, sofern sich die Nachfragesituation nicht ändert. Gemäß den Vereinbarungen des Verkehrsministeriums mit den Betreibern auf den Regionalstrecken muss der Staat Teile des Einnahmeverlusts aus der Covid-19-Situation kompensieren. In diesem Zusammenhang belaufen sich die Einsparungen für den Staat auf rund 1 Mio. NOK pro Woche.

Auf der FOT-Route Røros – Oslo, die von Air Leap betrieben wird, hat das Ministerium für Verkehr und Kommunikation dem Betreiber bisher die Erlaubnis erteilt, ein gechartertes größeres Flugzeug und eine größere Besatzung einzusetzen. Dies bedeutet, dass die Flugroute in Verbindung mit der kommerziellen Flugroute Ørland – Oslo betrieben werden kann, während die Anforderungen an die Sitzplatzkapazität von / nach Røros erfüllt sind. Dies stellt sicher, dass auch die Ørland-Route beibehalten wird, und trägt dazu bei, den zusätzlichen Entschädigungsbedarf des Betreibers zu verringern.

Quelle: www.regjeringen.no

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