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Auf diese Geschwindigkeitsschilder auf See kann man sich jetzt nicht mehr verlassen

Bootsfahrer werden sich in den kommenden Monaten nicht mehr auf Tempolimit-Schilder entlang der Küste verlassen können, sondern eine App nutzen.

Die Bootssaison für 2022 ist monatlich weg, aber noch nie war sie näher.

Bevor Sie das Schiff zu Wasser lassen und zu Wasser lassen, sollten Sie eine Anordnung der Geschwindigkeitsbegrenzung haben, in der Sie reisen.

Tatsächlich hat die norwegische Küstenbehörde eine neue Verordnung über staatliche Geschwindigkeitsbegrenzungen auf See verabschiedet .

Sven Martin Tønnesen ist Direktor für Verkehr, Hafen und Fahrrinne bei der norwegischen Küstenverwaltung und sagt, dass man sich nicht mehr auf alte Geschwindigkeitsschilder verlassen kann.

– Die heutigen Schilder mit Höchstgeschwindigkeit müssen an mehreren Stellen geändert werden. Die geltenden Vorschriften wurden aufgehoben, und viele Gemeinden haben keine neuen. Solange dies nicht geschehen ist, kann das Zeichen irreführend sein, sagt Tønnesen.

Muss bis zum 1. Juni vorhanden sein
Die Gemeinde hat eine Frist bis zum 1. Juni, um sicherzustellen, dass das Schild korrekt ist. Bootsfahrer sind selbst dafür verantwortlich, die Geschwindigkeitsbegrenzung zu kennen, wenn sie ein Boot fahren.

Hintergrund für die neuen Geschwindigkeitsbegrenzungen ist eine Änderung des Häfen- und Gewässergesetzes aus dem Jahr 2020. Als Folge des neuen Systems wurden alle Geschwindigkeitsregelungen aufgehoben.

„Dann müssen die norwegische Küstenverwaltung und die Gemeinden gemäß dem neuen Hafen- und Wasserstraßengesetz neue Geschwindigkeitsregelungen erlassen“, sagte Tønnesen gegenüber NRK.

Bis heute gibt es in 95 Gemeinden entlang der Küste rund 125 lokale Geschwindigkeitsregelungen, die aufgehoben wurden und bis zum 1. Juni sowohl die Grenzen als auch die Beschilderung erneuert werden müssen.

– Ein bisschen gemischte Gefühle
Nicht alle sind gleichermaßen begeistert von den neuen Änderungen. Stig Hvide Smith ist Generalsekretär des Königlich Norwegischen Bootsverbandes (KNBF) und sagt, dass sie nicht davon überzeugt sind, dass dies der richtige Weg ist.

– Wir haben ein bisschen gemischte Gefühle. Wir sind der Meinung, dass es hierzulande möglichst einheitliche Geschwindigkeitsbegrenzungen geben sollte. Es sei die norwegische Küstenbehörde, die die beste Kompetenz für die Festlegung von Geschwindigkeitsbegrenzungen habe, nicht die Gemeinden, sagt Hvide Smith.

– Glauben sie, dass dadurch die Sicherheit auf See erhöht wird?

– Da bin ich mir nicht sicher. Es wird kommunale Unterschiede geben. Jetzt ist die Verwirrung komplett, da es alte Tempolimitschilder gibt.

– Viel einfacher als noch vor ein paar Jahren
Während der Bootsverband Verwirrung befürchtet, versichert die norwegische Küstenverwaltung, dass das System nun einfacher zu handhaben sei als ein kleines Beiboot.

– Es ist viel einfacher als noch vor ein paar Jahren, als man im Rathaus vorbeischauen musste, um herauszufinden, was in dieser Gegend los ist, sagt Sven Martin Tønnesen.

Über eine App erfahre man jetzt die Höchstgeschwindigkeit, die auch nicht optimal sei, sagt der Bootsverband.
– Beim Bootfahren ist es nicht so einfach mit einer App zu steuern. Darüber hinaus haben die Gemeinden in vielen Küstengebieten das Verfügungsrecht. Das geht besser, und es ist die norwegische Küstenverwaltung, die die Geschwindigkeitsbegrenzungen festlegen sollte, sagt der Generalsekretär des norwegischen Bootsverbandes.

Quelle: www.nrk.no

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