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Verständigung zwischen Norwegen und der EU über die Fischerei in der Fischereischutzzone vor Svalbard und in den nördlichen Gewässern

Nachdem das Vereinigte Königreich die EU verlassen hatte, legte Norwegen für 2021 getrennte Quoten für Schiffe aus der EU und dem Vereinigten Königreich für den Kabeljaufang in der Fischereischutzzone vor Spitzbergen fest. Die EU focht die Festsetzung von Quoten an. Nachdem sich Norwegen und die EU nun über die Fischerei in den nördlichen Gewässern verständigt haben, wird Norwegen Schiffen aus EU-Mitgliedstaaten eine Kabeljauquote in der Fischereischutzzone vor Spitzbergen zuweisen.

– Ich bin froh, dass wir uns jetzt verständigt haben. Wir haben gute Gespräche geführt, und ich möchte die EU loben. Dies zeigt, dass sie ein enger und guter Partner sind, der es ernst meint, wenn es um nachhaltige Meeresbewirtschaftung geht, sagt Minister für Fischerei und Meeresangelegenheiten Bjørnar Skjæran (Arbeit).

Die Vereinbarung mit der EU bietet zusammen mit einer ähnlichen Vereinbarung mit dem Vereinigten Königreich , die im Dezember 2021 in Kraft trat, auf der Grundlage verschiedener Arten von Abkommen Vorhersehbarkeit für alle, die in den nördlichen Gebieten fischen. Es wird auch betont, dass das etablierte Bewirtschaftungsregime in den nördlichen Gewässern seit mehreren Jahrzehnten eine nachhaltige Bewirtschaftung gewährleistet.

– Die von uns erzielten Klarstellungen basieren auf der Achtung der Zuständigkeit und der Verwaltungsverantwortung und werden zu Stabilität und guter Zusammenarbeit beitragen. Es wird auch eine nachhaltige Bewirtschaftung des Kabeljaubestands und anderer wichtiger Bestände wie Heilbutt und Rotbarsch sicherstellen, sagt Fischereiminister Bjørnar Skjæran (Arbeit).

Norwegen hat das ausschließliche Recht, die Fischerei in allen Zonen zu regulieren, in denen wir souveräne Rechte und Gerichtsbarkeit haben, dies gilt auch in der Fischereischutzzone vor Svalbard. Demnach wird Norwegen Schiffen aus EU-Mitgliedstaaten eine Kabeljauquote in der Fischereischutzzone zuweisen, während die EU ihrerseits Vorschriften für Schiffe der Mitgliedstaaten in internationalen Gewässern sowohl in der Barentssee als auch in der Norwegischen See festlegen wird , in Absprache mit Norwegen. Dies gilt für die Fischerei auf Kabeljau, Schellfisch, Rotbarsch und Heilbutt und kann sowohl für die direkte Fischerei als auch für den Beifang gelten. Die Kabeljauquote für 2022 wird 19.636 Tonnen betragen, was innerhalb der traditionellen Drittlandsquote in der Fischereischutzzone liegt.

Anlage: Sondierende Ad-hoc-Konsultationen in Bezug auf die Fischerei in den ICES-Gebieten 1 und 2 [pdf] (norwegisch)

Quelle: www.regjeringen.no

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