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BAV-Verträge für Nordnorwegen ab 1. April 2022 sind unterzeichnet

Verträge für FOT-Strecken in Nordnorwegen wurden jetzt von Widerøe, DAT LT und dem Ministerium für Verkehr und Kommunikation unterzeichnet.

„Ich freue mich, dass wir nun die BAV-Verträge in Nordnorwegen ab 1. April 2022 abgeschlossen haben. Der Hohe Norden ist ein strategisches Schwerpunktgebiet für die Regierung und ein gutes Flugangebot ist sehr wichtig. Nach Verhandlungen ist es uns gelungen, die Flugrouten in Finnmark und Nord-Troms auf dem aktuellen Niveau fortzusetzen“, sagt Verkehrsminister Jon-Ivar Nygård.

Die Anforderungen an das Streckenangebot in der neuen Vertragslaufzeit wurden im Vergleich zur aktuellen Vertragslaufzeit weitgehend fortgeführt, wobei der Bedarf an Sitzplatzkapazitäten aufgrund der Pandemie auf einigen Strecken leicht reduziert wurde.

Bei jedem Wettbewerb ist es üblich, dass zu Beginn der Vereinbarung einige Änderungen in der Organisation des planmäßigen Betriebs auftreten. Dies können Anpassungen des Fahrplans, der Frequenz, zusätzliche Produktion über die Mindestanforderungen hinaus und Zwischenstopps sein. Solche Änderungen stehen den Anforderungen des Vertrages nicht entgegen, solange sie innerhalb der angekündigten Mindestanforderungen erfolgen, können aber als abgeschwächtes Angebot für die Nutzer der Flugrouten wahrgenommen werden.

Das erhaltene Angebot für Finnmark und North Troms bedeutete weniger Abfahrten, da Widerøe eine Reduzierung des Streckenangebots plante, das das Unternehmen derzeit anbietet, über die vom Staat festgelegten BAV-Anforderungen hinaus. Die Kürzung der Anzahl der Abflüge würde insbesondere die Flughäfen mit der geringsten Verkehrsbasis in Finnmark und Nord-Troms treffen. Zum Beispiel «Båtsfjord, Berlevåg, Hasvik, Vadsø und Sørkjosen. Die Regierung hat daher in den Verhandlungen versucht, eine solche Streckenkürzung zu vermeiden, und die mit Widerøe geschlossene Vereinbarung wird sicherstellen, dass das Streckenangebot auch nach dem 1.

Insgesamt erhöhen die neuen Verträge in Nordnorwegen die Entschädigung der Fluggesellschaften um 18 Prozent im Vergleich zu bestehenden Verträgen. Der Anstieg ist teilweise auf steigende Treibstoffpreise, teurere Ersatzteile und die Wartung einer alternden Flugzeugflotte sowie die Erwartung geringerer Passagiereinnahmen aufgrund der Pandemie zurückzuführen. Für den gesamten Vertragszeitraum vom 1. April 2022 bis 31. März 2024 wird der Entschädigungsbetrag auf etwa 1,3 Mrd. NOK geschätzt.

Quelle: www.regjeringen.no

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